2012 besuchten wir Brügge. Als der Regen einsetzte, flüchteten wir in eine Kneipe. Damit war der Tag gelaufen. Eigentlich hatten wir vor, uns die Tourikarte zu besorgen und anschließend Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Aber dann setzte der Regen ein. Um uns die Zeit zu vertreiben, rannten wir in das nächstgelegene Lokal.

Vintage, Brügge

Die Sportkneipe »The Vintage« liegt im südwestlichen Teil der Altstadt. An den Wänden hängen Sportdevotionalien, Bilder, Werbeschilder, allerlei Kram. Meine Frau bestellte sich Orval, ein Trappistenbier, mit einer Alkoholstärke von 6,2 bis 7 % vol. Ich entschied mich zum Einstieg für das recht verbreitete Leffe Blond (6,6 % vol.).

Da wir nichts gegessen hatten, orderten wir noch Oliven und Käse. Naiv, ich weiß. Nach dem ersten Bier stieg unsere Laune übermäßig an, so dass wir uns in der Lage sahen, nachzubestellen. Wir einigten uns auf zwei Liefmans Kriek (6 % vol.), ein sagenhaft leckeres Fruchtbier. Lecker ist ja schön und gut, aber wir wissen alle, was das bedeutet. Zack, waren die Gläser leer.

Vintage, Brügge

Jetzt waren wir in Fahrt, wenn auch in Schlangenlinien. Also bestellten wir uns, dicht wie Haubitzen, das nächste Bier. Meine Frau ein Tripel Karmeliet (8,4 % vol.), ich ein Straffe Hendrik Tripel (9 % vol.). Beide Biere verhängnisvoll lecker.

Nach drei Stunden verließen wir die Kneipe wie in Bier eingelegte Gurken. Alibimäßig schlurften wir noch auf den Marktplatz, anschließend gingen wir essen. Aber das alles war einfach nur noch anstrengend. Zum Essen gab’s übrigens Wasser. Still.

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